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Kompostwürmer

Die Kompostwürmer (Eisenia foetida) werden bis zu 9 cm lang und wiegen 0,5 bis 0,6 Gramm. Sie fressen organische Abfälle und mineralische Erde und produzieren dabei den Wurmkompost. Jeder Wurm frisst täglich eine Menge, die der Hälfte seines eigenen Körpergewichts entspricht. Aus 5 Litern Küchenabfällen entsteht so knapp 1 Liter Wurmkompost.

Wichtig ist die richtige Zusammensetzung und Menge der Nahrung – dies sorgt für das Wohlbefinden der Würmer, eine hohe Aktivität und letztendlich für einen ausgewogenen Nährstoffgehalt in Wurmkompost und der organischen Nährlösung im Geco-Gartensystem:

KompostwurmKompostwürmer beim EinsetzenKompostwürmer

Das richtige Kompostmaterial

  • Geeignetes Kompostmaterial: Obst- und Gemüseschalen, -stengel und -reste, Kaffeesatz, Tee (ohne Etikett), Eierschalen, Brotreste, Schnittblumen, Laub, Topfpflanzenreste- und Erde, zerkleinerter Baum- und Strauchschnitt, trockenes Gras, …
  • In geringem Umfang geeignet: Zitrusfrüchte und Bananenschalen, Kleintiereinstreu, Knoblauch- und Zwiebelschalen, Papier, frischer Rasenschnitt, Unkraut, Haare und Federn, Holzasche, …
  • Ungeeignetes Material: Pflanzen(-reste/-abfälle) mit Pestizid-, Fungizid- und/oder Herbizidrückständen, Kranke- und von Schädlingen befallene Pflanzenteile, öl- und fetthaltige Küchenabfälle, gekochte Speisereste, Fleisch- und Fischreste, Knochen, tierische Abfälle, Butter, Käse, Salz, Straßenkehricht, Haustierkot, Asche von Kohle und Briketts, beschichtetes/bedrucktes Papier, …

StrohRohkompostGartenabfälle

Das Leben der Kompostwürmer

Die Kompostwürmer haben keine hohen Ansprüche. Wenn sie aber nicht genug, zu trockene oder zu feuchte Nahrung bekommen, wird es ungemütlich für sie. Gegenüber heißen Temperaturen (> 30°C) sind sie empfindlich. Es empfiehlt sich daher, den Kompost an einem schattigen Platz zu haben. Im Geco-Gartensystem erfolgt die Beschattung durch die daneben und darüber liegenden Pflanzwannen.

Am wohlsten fühlen sich die Würmer in feuchter Umgebung bei 20°C. Unter diesen Bedingungen fressen sie nicht nur am meisten, sondern vermehren sich auch. Ausgewachsene Würmer (> 12 Wochen, erkennbar am Clitellum / heller Gürtel am Vorderende) legen von Frühjahr bis Herbst bis zu 100 Kokons mit durchschnittlich 3,5 Würmchen ab (unter Laborbedingungen). Kompostwürmer sind Zwitter und befruchten sich wechselseitig. Ein Wurm kann so pro Jahr bis zu 350 Nachkommen produzieren. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 2 bis 6 Jahren.

Kompostwürmer im Winter

Bei Temperaturen unter 0°C sollten die Würmer im Geco-Gartensystem an einen frostsicheren Platz gebracht werden, da sie sich nicht wie in der Natur in frostfreie Erdschichten graben können.

Die Würmer können wunderbar im Haus gehalten werden. Keine Sorge: Würmer stinken nicht und sie brechen auch nicht aus. Eine „Wurm“-Kiste ist schnell gefunden – ein größerer Pflanztopf, einen Eimer,  Kunststoff- oder Holzkiste. Das Behältnis einfach mit einer Bodenschicht aus feuchtem Stroh oder feuchter Pappe, gefolgt von einer Schicht Rohkompost aus dem Gartensystem und einer Schicht Bioabfall befüllen. Regelmäßig mit weiterem Bioabfall füttern und feucht (nicht nass) halten. Wenn sie in einem Glasgefäß gehalten werden, kann man sie zusätzlich wunderbar bei ihrer „Arbeit“ beobachten – das ist nicht nur für Kinder interessant. Fruchtfliegen können durch feuchte Pappe oder ein feuchtes Vlies als Abdeckschicht ferngehalten werden.

Wer sich nicht mit dem Gedanken anfreunden kann, Würmer in der Wohnung zu halten, kann sie im Herbst einfach auf einer Fläche aussetzen wo sie sich schnell eingraben können, z.B. auf einer Wiese, neben einem Baum oder am Waldrand. Würmer sind ortstreu, d.h. Sie können die Würmer oder deren Nachkommen im nächsten Frühjahr wieder „fangen“ und erneut im Gartensystem verwenden.

Wurmkompostierung – Bester Pflanzendünger aus den eigenen Bioabfällen

Im Geco-Gartensystem verwandeln Kompostwürmer (Eisenia foetida) die eigenen Bioabfälle in besten, natürlichen Dünger. Was die Kompostwürmer ausscheiden, ist für die Pflanzen goldwert!

Kompostmaterial       Wurmkompostierung       Wurmkompost

Im Gegensatz zur „normalen“ Kompostierung,  verläuft die Wurmkompostierung schneller und der Kompost muss nicht umgelagert werden, da die Würmer die Durchmischung des Materials selbst übernehmen. Dabei entsteht zudem ein viel höherwertiges Produkt:

Wurmlosung – bester natürlicher Dünger

Die sogenannte Wurmlosung (Ausscheidungen der Würmer) enthält alle essentiellen Makro- und Mikronährstoffe für die Pflanzen. Zusätzlich erhöht die Wurmlosung den pH-Wert sowie den organischen Kohlenstoffgehalt (Humus). Letzteres wiederum verbessert den Wasser- und Lufthaushalt des Boden. Dadurch wird das Wurzelwachstum angeregt, die Nährstoffaufnahme erleichtert und die Stressbewältigung verbessert, sodass gesunde, produktive Pflanzen wachsen.

Zusätzlich beinhaltet die Wurmlosung natürliche Pflanzenwachstumshormone und eine Reihe günstiger Bodenmikroorganismen. Diese Mikroorganismen sind natürliche Wachstumsförderer. Sie machen die Nährstoffe pflanzenverfügbar und hemmen Pflanzenkrankheiten. Sowohl der feste Wurmkompost als auch die daraus gewonnene organische Nährlösung haben diese positiven Effekte auf Nutzpflanzen. Sogar eine Steigerung der Ernährungsqualität wurde bei einigen Gemüsearten (z.B. Tomaten, Spinat, Erdbeeren, Chinakohl, Kopfsalat) nachgewiesen.

FAQs zur Wurmkompostierung

Der Prozess der Wurmkompostierung verläuft völlig geruchlos. Geruchsbildung ist ein Anzeichen dafür, dass etwas schief läuft. Falsche Fütterung des Kompostes zählt zu den häufigsten Ursachen. Schalen von Zitrusfrüchten und Bananen sowie Speisereste, Fleischabfälle oder ölige Salatreste sind schwerer abbaubar und beginnen zu faulen (Geruchsbildung!) bevor die Würmer diese zersetzen können. Zu dicht gepacktes Kompostmaterial setzt den Würmern ebenfalls zu, da zu wenig Luft vorhanden ist. Diese Fehler sind einfach zu beheben und sollten bei richtiger Futterzusammensetzung und -menge gar nicht erst auftreten.

Bei richtiger und regelmäßiger Fütterung bietet der Wurmkompost optimale Lebensbedingungen für die Würmer. Die bleiben im Inneren – geschützt vor Hitze, Kälte und Trockenheit sowie Fressfeinden (z.B. Vögel) – und verlassen den Kompost nicht.

Gärtnern ohne Garten – kein Problem! Bericht im EnBW-Kundenmagazin

Das EnBW Kundenmagazin (Ausgabe 1/2017) berichtet über das „Gärtnern ohne Garten mit einem System aus Stuttgart„.

Immer mehr Menschen leben in Städten. Dennoch – oder gerade deshalb – liegt Gärtnern im Trend. Wie man aus einer kleinen Balkonfläche das meiste herausholt, zeigt zum Beispiel Bastian Winkler.

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Hier gibt’s den Artikel als pdf 

Modulsystem für das Gärtnern in der Stadt

Bericht über Geco-Gardens im schweizer Fachmagazin der gartenbau (Ausgabe 5/2017)

Einfach ökologisch Gärtnern – mit den vertikalen, automatisierten Geco-Gardens-Kleingartensystemen ist die Eigenproduktion von Gemüse, Obst und Kräutern in Bioqualität sogar mitten in der Stadt möglich.

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Hier gehts zum Artikel als pdf

Geco-Gardens gewinnt die „Push! Campus Challenge 2016“

Die „Push! Campus Challenge“  bietet Gründern der Hochschulen in der Region Stuttgart die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen einem breiterem Publikum und einer hochkarätigen Jury vorzustellen. Bewertet wurden die Geschäftsideen von Vertretern der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG) und erfolgreichen Startup-Unternehmen aus der Region Stuttgart.

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Am 24. November pitchten sieben Gründer(-teams) der Universität Hohenheim, der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM), der Universität Stuttgart, der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT), der Hochschule Esslingen und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) um den hochschulübergreifenden Gesamtsieg – der Gewinner: Geco-Gardens !

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Hier geht’s zur Pressemeldung der Universität Hohenheim:

„Pfiffiges Startup: Urban Gardening aus Uni Hohenheim gewinnt Ideenwettbewerb“ (01.12.2016)

(Fotos: „PUSH! Campus Challenge 2016“)

„Gärten der Zukunft“ – SWR Sendung mit Grünfisch-Aquaponik

In der SWR-Sendung Gärten der Zukunft stellt Bastian die Aquaponikanlage des Vereins Grünfisch e.V. vor.

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Grünfisch-Aquaponik von 24:07 bis 29:39

 

 

 

 

 

 

Grünfisch-Aquaponik

Mit der Aquaponikanlage auf dem Züblin-Parkhaus in der Stuttgarter Innenstadt verfolgen wir das Ziel dieses ressourcenschonende und effiziente Anbauverfahren in die Städte zu bringen.

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Die Aquaponik vereint die Fischzucht und den Gemüseanbau in einem Wasserkreislaufsystem. Dabei reichern die Fische durch ihren Kot das Wasser mit Nährstoffen an – dieser organische Dünger wird von den Gemüse- und Kräuterpflanzen aufgenommen – gereinigtes Wasser fließt zurück zu den Fischen.

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Die Pflanzen wachsen direkt in Wasser (Hydroponik). Dadurch ist dieses flächenunabhängige und effiziente Produktionsverfahren perfekt für die eigene, ökologische Lebensmittelproduktion in Städten geeignet.

Lecker!

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos zur Aquaponik und die Anlage in Stuttgart:

www.gruenfisch-aquaponik.de

Geco-Gardens gewinnt die „Social Innovation Competition“

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“Wie leiste ich mit meinem Unternehmen einen gesellschaftlichen Beitrag?” und “Welche mögliche Ressourcen fehlen mir für mein Wachstum?” waren die Leitfragen des Pitchs.

Geco-Gardens überzeugte mit seinem 5-minütigen Pitch die Jury und das Publikum bei der ersten „Social Innovation Competition in Stuttgart“.

Nach sechs interessanten Ideen und innovativen Unternehmen aus den Bereichen „guter Kaffee“ über Leucht-Puppenspiel bis zur Mode aus Stoffresten freuen wir uns, dass die Geco-Gartensysteme auf so großen Anklang zu treffen !  social-innovation-pitch_-siegerehrung_komp

 

 

Kreativworkshop „Nachhaltige Innovationen entlang der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln“

Um den Transformationsprozess von einem erdöl- zu einem biobasierten Wirtschaftssystem zu gestalten lud das Hohenheimer Forschungszentrum für Bioökonomie zum Kreativworkshop am 13. und 14. Januar 2016 ein. Diese Innovationsplattform bot den knapp 70 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft die Möglichkeit die Bioökonomiestrategie der Bundesregierung aktiv umzusetzen.Ziel war es kreativen Ideengebern Raum für neue Produkte nach den Kriterien der Bioökonomie – umweltfreundlich, nachhaltig, biobasiert – zu entwickeln.

Geco-Gardens wurde auf dem Workshop vorgestellt und erzeugte reges Interesse

Während des Workshops wurden die interessantesten Innovationen und Konzepten ausgewählt und in interdisziplinären Fokusgruppen weiterentwickelt. Mit Hilfe des Business Models „Canvas“ wurden die verschiedenen Blickwinkel der Teilnehmer zu eine m tragfähigen Geschäftskonzept vereint und Marketingstrategien abgeleitet.

Das innovative Format des Workshops und die zahlreichen Inputs des Fachpublikums halfen das Geschäftskonzept von Geco-Gardens weiterzuentwickeln und zu verbessern sowie neue Kontakte zu knüpfen.

Bericht über Geco-Gardens: www.niwel-workshop.de/news/

Vorträge
Workshop
Präsentation

Zwei neue Geco-Gartensysteme in Südafrika

Pflanzspirale+ aus Naturstein

SpiraleSie erinnert an die klassische Kräuterspirale – kann aber viel mehr !

Die Geco-Pflanzspirale+ aus Naturstein ist ein schickes Accessoire für jeden Garten. Steine speichern die Sonnenwärme tagsüber und geben diese nachts langsam wieder ab. Dadurch gedeihen nicht nur wärmeliebende Kräuter prächtig – auch viele Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Aubergine und Gurken mögen es vor allem nachts warm. Für gutes Wachstum benötigen Pflanzen natürlich ausreichend Wasser und Nährstoffe. Dank des integrierten Wasser- und Nährstoffkreislauf sind Kräuter, Gemüse und Obstsorten stets optimal versorgt und bescheren reichhaltigen Ertrag.

Vertikales Pflanzrohr

PflanzrohrDen Gecko als Vorbild – Pflanzen erklimmen senkrechte Wände !

Maximaler Ertrag bei minimaler Grundfläche – Das Geco-Pflanzrohrsystem schafft Pflanzfläche (fast) ohne Grundfläche und ist ideal geeignet für den ökologischen Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern direkt vor der Haus- oder Balkontüre. Auf der Grundfläche eines Kopfsalates bietet das Pflanzrohr Platz für über 20 Salatköpfe. Dank des integrierten Wurmkomposts werden Bioabfälle auf natürliche Weise zum Bio-Dünger. Dieser zirkuliert durch das eingebaute Bewässerungssystem und bietet den Pflanzen alles was sie für optimales Wachstum benötigen.