urban gardening

Wie viel Bioabfall landet bei Ihnen jährlich in der Biotonne?

Im Schnitt sind es bei jedem Deutschen zwischen 50 und 60 kg (Daten: Statistisches Bundesamt). 50 kg – das ist so viel wie 100 Salat-Köpfe. Oder 320 Paprikas. Oder 600 Tomaten. Also ziemlich viel. Dabei ist dieser „Müll“ eigentlich etwas wert.

Menschen, die einen Garten haben, kennen das: Man wirft Bioabfälle teilweise oder ganz auf den Komposthaufen und im Jahr darauf nimmt man den fertigen Kompost als wertvollen Bio-Dünger für die Pflanzen. So einfach ist das. In der Stadt – auf einem Balkon, einem Flachdach oder in einem Innenhof geht das nicht. Die Prozesse laufen hier erstmal nicht von selbst, weil die Kompostwürmer und andere Kompost-Lebewesen fehlen. Aber auch auf Balkonen, Flachdächern und in Innenhöfen kann man Gärten anlegen und die Wurmkompostierung nutzen. Dann entsteht aus 50 bis 60 kg „Müll“ jedes Jahr der beste natürliche Dünger für die eigenen Pflanzen. Wie? – Zum Beispiel so.

Wir von Geco-Gardens wünschen uns, dass mehr Menschen Bioabfälle zu Bio-Dünger machen und sich dabei einen grünen Daumen verdienen. Wer das gut findet, sollte uns unterstützen: Liken, weitersagen, an unserer Crowdfunding-Kampagne teilnehmen. Dankeschön!

Düngen

Warum dünge ich überhaupt?

Wie jedes andere Lebewesen auch, braucht die Pflanze Nährstoffe für ihr Wachstum und ihre Entwicklung. Diese Nährstoffe bekommt sie überdie Wurzeln aus dem Boden. Jede Pflanzenart braucht einen individuellen „Nährstoff-Cocktail“, um sich ideal zu entwickeln. In der Natur ist es so: Wenn der Boden an einem Ort für die Pflanze nicht passt, ist sie nicht konkurrenzfähig und muss das Feld anderen Pflanzen überlassen.
Im Garten funktioniert das genauso. Nur dass der Gärtner eben nicht die Pflanzen an den Boden anpassen will, sondern den Boden an die Pflanzen, mit denen er gerne gärtnert. Eine wichtige Komponete davon ist richtig zu düngen.

Unsere heutigen Gemüse- und Obstpflanzen sind darauf angelegt, große, schöne und gleichmäßige Früchte, Knollen oder andere Ertragsorgane zu bilden. Um das zu schaffen, brauchen die Pflanzen Nährstoffe in großen Mengen. Die sind üblicherweise in der normalen Gartenerde nicht vorhanden. Man sollte also düngen – die Nährstoff-Depots im Boden so auffüllen, dass er ideal zu der Pflanze passt, die gerade dort wachsen soll. Dann kann man eine gute Ernte einheimsen.

Im Geco-Gartensystem nutzen wir ein ausgeklügeltes Verfahren, um die Pflanzen mit allem zu versorgen, was sie für gesundes Wachstum brauchen. Im integrierten Wurmkompost werden die eigenen Bioabfälle wieder zu Nährstoffen für die Pflanzen. Kompostwümer scheiden die sog. Wurmlosung aus. Diese enthält neben allen essentiellen Pflanzennährstoffen auch günstige Bodenmikroorganismen, die die Pflanzenverfügbarkeit der Nährstoffe steigert und natürliche Pflanzenwachstumhormone enthält: Düngen nach dem Vorbild der Natur!

Wie das genau funktioniert können Sie sich hier anschauen!

KATANA-Projekt: Geco-Gardens eines der besten StartUps im Agrarbereich in der EU!

Das EU-geförderte Business Accelerator – Projekt KATANA sucht nach vielversprechenden Innovationen und zukunftsfähigen Business-Modellen im Agrarbereich. Ziel ist die Unterstützung der Firmenentwicklung von der Idee, über den Businessplan bis zu hin zur Markteinführung.

Im Frühjahr wurden die 100 besten europäischen StartUps durch ein ‚peer-2-peer‘ Auswahlverfahren ausgewählt. Bei insgesamt 506 Bewerbungen belegte Geco-Gardens den 2. Platz !!

Die letzten Monate hatten wir Zugang zu online Webinars, Coachings von erfahrenen Unternehmen und Training-Camps zu allen Themen rund um die Gründung und Etablierung von Unternehmen.

Ab Oktober geht es in die entscheidene Runde

Mittels Crowdfunding-Kampagne auf einer eigens dafür etablierten Plattform wird das Marktpotential evaluiert und wichtiges Feedback direkt von den Kunden gesammelt.

Unser Ziel ist es mit dem Erlös der Crowdfunding-Kampagne die Geco-Gartensysteme weiterzuentwickeln:

  • Einbau von Sensor- und Steuerungstechnik um die Automatisierung bedarfgerecheter und so ressouruceneffizienter zu machen – kurzum: Gemüse, Obst und Kräuter werden noch besser wachsen.
  • Entwicklung einer interaktiven App fürs Smartphone: Bewässerung und Düngung werden von überall aus steuerbar (bspw. vom Büro oder Urlaub) und alle Infos rund ums Gärtnern von der Aussaat bis zur Ernte an die Hand gegeben. So wird das biologische Gärtnern so einfach wie das Spielen von ‚FarmVille‘ – allerdings mit echter, schmackhafter Ernte!

Dafür kooperieren wir mit den erfahrenen Unternehmern im Hard- und Softwarebereich von Farmee aus Stuttgart. Zusammen gestalten wir die Städte der Zukunft grün, lebenswert und zukunftsfähig!

Dafür brauchen wir Deine Unterstützung – KATANA fördert die 10 erfolgreichsten Crowdfunding-Kampagnen zusätzlich mit jeweils 100.000 € .

Eine großartige Chance – hilf uns diese zu nutzen und unterstütze unsere Kampagne:

(Laufzeit: 09.10.2017 bis 31.12.2017)

Neben der Vorbestellung von Geco-Gartensystemen mit Sensorik und App bieten wir viele Produkte sowie Informationen für Anfänger und Fortgeschrittene um Dich zum „Stadtgärtner“ zu machen.

Mit Geco-Gardens einfach überall ökologisch gärtnern

„Gartenlust im Südwesten“ – SWR-Reportage mit Grünfisch e.V. und Geco-Gardens

In der Reportage „Gartenlust im Südwesten – Wo das Glück wächst“ des SWR-Fernsehn wird u.a.

  • der Aufbau und Betrieb der Grünfisch Aquaponik-Anlage in Stuttgart über zwei Jahre dokumentiert und
  • der Protoyp des Geco-Gartensystems in Bastians Garten vorgestellt.

Die Beiträge sind über die Reportage verteilt und können in der SWR-Mediathek noch bis Juni 2018 angeschaut werden.

 

Kompostwürmer

Die Kompostwürmer (Eisenia foetida) werden bis zu 9 cm lang und wiegen 0,5 bis 0,6 Gramm. Sie fressen organische Abfälle und mineralische Erde und produzieren dabei den Wurmkompost. Jeder Wurm frisst täglich eine Menge, die der Hälfte seines eigenen Körpergewichts entspricht. Aus 5 Litern Küchenabfällen entsteht so knapp 1 Liter Wurmkompost.

Wichtig ist die richtige Zusammensetzung und Menge der Nahrung – dies sorgt für das Wohlbefinden der Würmer, eine hohe Aktivität und letztendlich für einen ausgewogenen Nährstoffgehalt in Wurmkompost und der organischen Nährlösung im Geco-Gartensystem:

KompostwurmKompostwürmer beim EinsetzenKompostwürmer

Das richtige Kompostmaterial

  • Geeignetes Kompostmaterial: Obst- und Gemüseschalen, -stengel und -reste, Kaffeesatz, Tee (ohne Etikett), Eierschalen, Brotreste, Schnittblumen, Laub, Topfpflanzenreste- und Erde, zerkleinerter Baum- und Strauchschnitt, trockenes Gras, …
  • In geringem Umfang geeignet: Zitrusfrüchte und Bananenschalen, Kleintiereinstreu, Knoblauch- und Zwiebelschalen, Papier, frischer Rasenschnitt, Unkraut, Haare und Federn, Holzasche, …
  • Ungeeignetes Material: Pflanzen(-reste/-abfälle) mit Pestizid-, Fungizid- und/oder Herbizidrückständen, Kranke- und von Schädlingen befallene Pflanzenteile, öl- und fetthaltige Küchenabfälle, gekochte Speisereste, Fleisch- und Fischreste, Knochen, tierische Abfälle, Butter, Käse, Salz, Straßenkehricht, Haustierkot, Asche von Kohle und Briketts, beschichtetes/bedrucktes Papier, …

StrohRohkompostGartenabfälle

Das Leben der Kompostwürmer

Die Kompostwürmer haben keine hohen Ansprüche. Wenn sie aber nicht genug, zu trockene oder zu feuchte Nahrung bekommen, wird es ungemütlich für sie. Gegenüber heißen Temperaturen (> 30°C) sind sie empfindlich. Es empfiehlt sich daher, den Kompost an einem schattigen Platz zu haben. Im Geco-Gartensystem erfolgt die Beschattung durch die daneben und darüber liegenden Pflanzwannen.

Am wohlsten fühlen sich die Würmer in feuchter Umgebung bei 20°C. Unter diesen Bedingungen fressen sie nicht nur am meisten, sondern vermehren sich auch. Ausgewachsene Würmer (> 12 Wochen, erkennbar am Clitellum / heller Gürtel am Vorderende) legen von Frühjahr bis Herbst bis zu 100 Kokons mit durchschnittlich 3,5 Würmchen ab (unter Laborbedingungen). Kompostwürmer sind Zwitter und befruchten sich wechselseitig. Ein Wurm kann so pro Jahr bis zu 350 Nachkommen produzieren. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 2 bis 6 Jahren.

Kompostwürmer im Winter

Bei Temperaturen unter 0°C sollten die Würmer im Geco-Gartensystem an einen frostsicheren Platz gebracht werden, da sie sich nicht wie in der Natur in frostfreie Erdschichten graben können.

Die Würmer können wunderbar im Haus gehalten werden. Keine Sorge: Würmer stinken nicht und sie brechen auch nicht aus. Eine „Wurm“-Kiste ist schnell gefunden – ein größerer Pflanztopf, einen Eimer,  Kunststoff- oder Holzkiste. Das Behältnis einfach mit einer Bodenschicht aus feuchtem Stroh oder feuchter Pappe, gefolgt von einer Schicht Rohkompost aus dem Gartensystem und einer Schicht Bioabfall befüllen. Regelmäßig mit weiterem Bioabfall füttern und feucht (nicht nass) halten. Wenn sie in einem Glasgefäß gehalten werden, kann man sie zusätzlich wunderbar bei ihrer „Arbeit“ beobachten – das ist nicht nur für Kinder interessant. Fruchtfliegen können durch feuchte Pappe oder ein feuchtes Vlies als Abdeckschicht ferngehalten werden.

Wer sich nicht mit dem Gedanken anfreunden kann, Würmer in der Wohnung zu halten, kann sie im Herbst einfach auf einer Fläche aussetzen wo sie sich schnell eingraben können, z.B. auf einer Wiese, neben einem Baum oder am Waldrand. Würmer sind ortstreu, d.h. Sie können die Würmer oder deren Nachkommen im nächsten Frühjahr wieder „fangen“ und erneut im Gartensystem verwenden.

Wurmkompostierung – Bester Pflanzendünger aus den eigenen Bioabfällen

Im Geco-Gartensystem verwandeln Kompostwürmer (Eisenia foetida) die eigenen Bioabfälle in besten, natürlichen Dünger. Was die Kompostwürmer ausscheiden, ist für die Pflanzen goldwert!

Kompostmaterial       Wurmkompostierung       Wurmkompost

Im Gegensatz zur „normalen“ Kompostierung,  verläuft die Wurmkompostierung schneller und der Kompost muss nicht umgelagert werden, da die Würmer die Durchmischung des Materials selbst übernehmen. Dabei entsteht zudem ein viel höherwertiges Produkt:

Wurmlosung – bester natürlicher Dünger

Die sogenannte Wurmlosung (Ausscheidungen der Würmer) enthält alle essentiellen Makro- und Mikronährstoffe für die Pflanzen. Zusätzlich erhöht die Wurmlosung den pH-Wert sowie den organischen Kohlenstoffgehalt (Humus). Letzteres wiederum verbessert den Wasser- und Lufthaushalt des Boden. Dadurch wird das Wurzelwachstum angeregt, die Nährstoffaufnahme erleichtert und die Stressbewältigung verbessert, sodass gesunde, produktive Pflanzen wachsen.

Zusätzlich beinhaltet die Wurmlosung natürliche Pflanzenwachstumshormone und eine Reihe günstiger Bodenmikroorganismen. Diese Mikroorganismen sind natürliche Wachstumsförderer. Sie machen die Nährstoffe pflanzenverfügbar und hemmen Pflanzenkrankheiten. Sowohl der feste Wurmkompost als auch die daraus gewonnene organische Nährlösung haben diese positiven Effekte auf Nutzpflanzen. Sogar eine Steigerung der Ernährungsqualität wurde bei einigen Gemüsearten (z.B. Tomaten, Spinat, Erdbeeren, Chinakohl, Kopfsalat) nachgewiesen.

FAQs zur Wurmkompostierung

Der Prozess der Wurmkompostierung verläuft völlig geruchlos. Geruchsbildung ist ein Anzeichen dafür, dass etwas schief läuft. Falsche Fütterung des Kompostes zählt zu den häufigsten Ursachen. Schalen von Zitrusfrüchten und Bananen sowie Speisereste, Fleischabfälle oder ölige Salatreste sind schwerer abbaubar und beginnen zu faulen (Geruchsbildung!) bevor die Würmer diese zersetzen können. Zu dicht gepacktes Kompostmaterial setzt den Würmern ebenfalls zu, da zu wenig Luft vorhanden ist. Diese Fehler sind einfach zu beheben und sollten bei richtiger Futterzusammensetzung und -menge gar nicht erst auftreten.

Bei richtiger und regelmäßiger Fütterung bietet der Wurmkompost optimale Lebensbedingungen für die Würmer. Die bleiben im Inneren – geschützt vor Hitze, Kälte und Trockenheit sowie Fressfeinden (z.B. Vögel) – und verlassen den Kompost nicht.

Gärtnern ohne Garten – kein Problem! Bericht im EnBW-Kundenmagazin

Das EnBW Kundenmagazin (Ausgabe 1/2017) berichtet über das „Gärtnern ohne Garten mit einem System aus Stuttgart„.

Immer mehr Menschen leben in Städten. Dennoch – oder gerade deshalb – liegt Gärtnern im Trend. Wie man aus einer kleinen Balkonfläche das meiste herausholt, zeigt zum Beispiel Bastian Winkler.

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Hier gibt’s den Artikel als pdf 

„Gärten der Zukunft“ – SWR Sendung mit Grünfisch-Aquaponik

In der SWR-Sendung Gärten der Zukunft stellt Bastian die Aquaponikanlage des Vereins Grünfisch e.V. vor.

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Grünfisch-Aquaponik von 24:07 bis 29:39

 

 

 

 

 

 

Grünfisch-Aquaponik

Mit der Aquaponikanlage auf dem Züblin-Parkhaus in der Stuttgarter Innenstadt verfolgen wir das Ziel dieses ressourcenschonende und effiziente Anbauverfahren in die Städte zu bringen.

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Die Aquaponik vereint die Fischzucht und den Gemüseanbau in einem Wasserkreislaufsystem. Dabei reichern die Fische durch ihren Kot das Wasser mit Nährstoffen an – dieser organische Dünger wird von den Gemüse- und Kräuterpflanzen aufgenommen – gereinigtes Wasser fließt zurück zu den Fischen.

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Die Pflanzen wachsen direkt in Wasser (Hydroponik). Dadurch ist dieses flächenunabhängige und effiziente Produktionsverfahren perfekt für die eigene, ökologische Lebensmittelproduktion in Städten geeignet.

Lecker!

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos zur Aquaponik und die Anlage in Stuttgart:

www.gruenfisch-aquaponik.de