Bio-Dünger

Wurmtee

Wurmtee ist ein Nebenprodukt der Wurmkompostierung. Überschüssiges Wasser sickert im Kompost nach unten und nimmt alles mit, was wasserlöslich ist. Wurmtee ist somit ein flüssiger Bio-Dünger. Er hat die selben Bestandteile wie Wurmlosung aber in konzentrierter Form (Nährstoffe, Pflanzenwachstumshormone, Mikroorganismen). Bevor man ihn auf Pflanzen anwendet, kann man ihn mit bis zu fünf Teilen Wasser verdünnen. Wenn man Leitungswasser verwendet, sollte man es vor dem Mischen eine Stunde stehen lassen, damit das Chlorgas entweicht. Das würde sonst den Mikroorganismen schaden. Der Wurmtee kann dann als Gießwasser oder als Blattdünger (mittels Sprühflasche) verwendet werden.

Für Wurmtee gibt es auch eine andere Herstellungsart: Dabei wird fertiger – also fester – Wurmkompost einige Stunden mit Wasser und Melasse angesetzt und mit Hilfe einer Sauerstoffpumpe belüftet. Dieses „Brauen“ soll aktivere Mikroorganismen hervorbringen.

In beiden Fällen stinkt der Wurmtee. Allerdings nur, bis er auf die Pflanzen aufgetragen wurde. Denn dann kommt er Sauerstoff in Kontakt und verliert seinen schlechten Geruch.

Im Geco-Gartensystem wird der Wurmtee ständig nebenbei genutzt: Er wird aus dem Kompost ausgewaschen, im Wassertank belüftet und über die Wasserpumpe auf die Pflanzwannen verteilt. Weil das so regelmäßig und mit hoher Sauerstoffzufuhr geschieht, stinkt das System überhaupt nicht. Unser Crowdfunding-Video zeigt, wie’s funktioniert.

Wie viel Bioabfall landet bei Ihnen jährlich in der Biotonne?

Im Schnitt sind es bei jedem Deutschen zwischen 50 und 60 kg (Daten: Statistisches Bundesamt). 50 kg – das ist so viel wie 100 Salat-Köpfe. Oder 320 Paprikas. Oder 600 Tomaten. Also ziemlich viel. Dabei ist dieser „Müll“ eigentlich etwas wert.

Menschen, die einen Garten haben, kennen das: Man wirft Bioabfälle teilweise oder ganz auf den Komposthaufen und im Jahr darauf nimmt man den fertigen Kompost als wertvollen Bio-Dünger für die Pflanzen. So einfach ist das. In der Stadt – auf einem Balkon, einem Flachdach oder in einem Innenhof geht das nicht. Die Prozesse laufen hier erstmal nicht von selbst, weil die Kompostwürmer und andere Kompost-Lebewesen fehlen. Aber auch auf Balkonen, Flachdächern und in Innenhöfen kann man Gärten anlegen und die Wurmkompostierung nutzen. Dann entsteht aus 50 bis 60 kg „Müll“ jedes Jahr der beste natürliche Dünger für die eigenen Pflanzen. Wie? – Zum Beispiel so.

Wir von Geco-Gardens wünschen uns, dass mehr Menschen Bioabfälle zu Bio-Dünger machen und sich dabei einen grünen Daumen verdienen. Wer das gut findet, sollte uns unterstützen: Liken, weitersagen, an unserer Crowdfunding-Kampagne teilnehmen. Dankeschön!