Wurmtee

Wurmtee ist ein Nebenprodukt der Wurmkompostierung. Überschüssiges Wasser sickert im Kompost nach unten und nimmt alles mit, was wasserlöslich ist. Wurmtee ist somit ein flüssiger Bio-Dünger. Er hat die selben Bestandteile wie Wurmlosung aber in konzentrierter Form (Nährstoffe, Pflanzenwachstumshormone, Mikroorganismen). Bevor man ihn auf Pflanzen anwendet, kann man ihn mit bis zu fünf Teilen Wasser verdünnen. Wenn man Leitungswasser verwendet, sollte man es vor dem Mischen eine Stunde stehen lassen, damit das Chlorgas entweicht. Das würde sonst den Mikroorganismen schaden. Der Wurmtee kann dann als Gießwasser oder als Blattdünger (mittels Sprühflasche) verwendet werden.

Für Wurmtee gibt es auch eine andere Herstellungsart: Dabei wird fertiger – also fester – Wurmkompost einige Stunden mit Wasser und Melasse angesetzt und mit Hilfe einer Sauerstoffpumpe belüftet. Dieses „Brauen“ soll aktivere Mikroorganismen hervorbringen.

In beiden Fällen stinkt der Wurmtee. Allerdings nur, bis er auf die Pflanzen aufgetragen wurde. Denn dann kommt er Sauerstoff in Kontakt und verliert seinen schlechten Geruch.

Im Geco-Gartensystem wird der Wurmtee ständig nebenbei genutzt: Er wird aus dem Kompost ausgewaschen, im Wassertank belüftet und über die Wasserpumpe auf die Pflanzwannen verteilt. Weil das so regelmäßig und mit hoher Sauerstoffzufuhr geschieht, stinkt das System überhaupt nicht. Unser Crowdfunding-Video zeigt, wie’s funktioniert.

Warum ist es wichtig, Kreisläufe zu schließen?

In der Natur gibt es in letzter Konsequenz keinen Abfall. Ökosysteme können sich selbst erhalten. Das bedeutet, kein Ökosystem produziert Stoffe, die es nicht wieder zerlegen und neu nutzen – also recyceln – kann. Der Mensch stört dieses No-Waste-Prinzip mit mehreren Handlungen. Erstens: Der Mensch produziert Materialien, die die Natur selbst in Jahrhunderten nicht zerlegen und neu nutzen kann. Damit vermüllt und vergiftet er die Erde. Da die Kapazität der Erde für solche Materialien Grenzen hat und wir zukünftigen Generationen nicht zumuten möchten, auf einem Müll-Planeten zu leben, sollten wir diese Praktiken – so bequem und günstig sie auch sind – beenden und vermehrt auf recycelbare Materialien zurückgreifen.
Zweitens: Der Mensch betreibt Bergbau und entnimmt der Erde dabei Stoffe, die eigentlich für niemanden verfügbar wären. Daran hat der Mensch sich gewöhnt und ganze Industriezweige sind abhängig davon. Die Rohstoffe werden allerdings immer knapper. In Zukunft wird es vermehrt zu Rohstoffengpässen kommen. Darum wird das Recycling dieser Stoffe wichtiger.

Auch die Lebensmittelproduktion ist von diesem Problem betroffen. Die Herkunft mineralischer Dünger für Landwirtschaft und Gärtnerei liegt im Bergbau. Diese Art von Düngern war für die Ertragssteigerungen im letzten Jahrhundert enorm wichtig und auch bei der Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung würde man gerne uneingeschränkt darauf zurückgreifen. Aber auch diese Mineralien werden knapp. Und das bedeutet, dass wir sparen müssen.

Geco Gardens baut deshalb auf Nährstoff-Recycling. Nährstoffe aus Bioabfällen werden ins Gartensystem zurückgeführt. Im Prinzip bilden wir ein funktionierendes Ökosystem nach: Wir produzieren Gemüse, Früchte, Salate und Kräuter aus den Nährstoffen der Gemüse-Früchte-Salat-Kräuter-Reste der letzten Saison. Und wir nutzen die Sonne als einzigen Energielieferanten im System. Das macht Geco-Gartensysteme so einzigartig und faszinierend.

Unter Geco-Gartensysteme ↑ gibt es einen Film, in dem wir unser Nährstoff-Recycling mit Bildern erklären.

Wie viel Bioabfall landet bei Ihnen jährlich in der Biotonne?

Im Schnitt sind es bei jedem Deutschen zwischen 50 und 60 kg (Daten: Statistisches Bundesamt). 50 kg – das ist so viel wie 100 Salat-Köpfe. Oder 320 Paprikas. Oder 600 Tomaten. Also ziemlich viel. Dabei ist dieser „Müll“ eigentlich etwas wert.

Menschen, die einen Garten haben, kennen das: Man wirft Bioabfälle teilweise oder ganz auf den Komposthaufen und im Jahr darauf nimmt man den fertigen Kompost als wertvollen Bio-Dünger für die Pflanzen. So einfach ist das. In der Stadt – auf einem Balkon, einem Flachdach oder in einem Innenhof geht das nicht. Die Prozesse laufen hier erstmal nicht von selbst, weil die Kompostwürmer und andere Kompost-Lebewesen fehlen. Aber auch auf Balkonen, Flachdächern und in Innenhöfen kann man Gärten anlegen und die Wurmkompostierung nutzen. Dann entsteht aus 50 bis 60 kg „Müll“ jedes Jahr der beste natürliche Dünger für die eigenen Pflanzen. Wie? – Zum Beispiel so.

Wir von Geco-Gardens wünschen uns, dass mehr Menschen Bioabfälle zu Bio-Dünger machen und sich dabei einen grünen Daumen verdienen. Wer das gut findet, sollte uns unterstützen: Liken, weitersagen, an unserer Crowdfunding-Kampagne teilnehmen. Dankeschön!

Was bedeutet „bio“?

Was ist eigentlich ein Bio-Lebensmittel konkret?

In diesem kurzen Artikel möchten wir den Unterschied zwischen „bio“ und „nicht-bio“ im Bezug auf den Düngemittel-Einsatz erklären. Im Prinzip kann man auf zwei verschiedene Arten düngen: Synthetisch oder organisch.

Was ist der Unterschied? Synthetische Düngemittel werden von Menschen hergestellt (also „künstlich“, darum auch „Kunstdünger“). Man verwendet dafür chemische und physikalische Verfahren. Organische Düngemittel entstehen durch Verrottung von Biomasse in der Natur mit Hilfe von kleinen Säugetieren, Würmern, Insekten und Mikroorganismen. Ein Beispiel für einen organischen Dünger ist Wurmkompost.
Ein großer Nachteil der synthetischen Dünger ist der immense Energieaufwand, der für ihre Herstellung nötig ist (u.a. beim sogenannten „Haber-Bosch-Verfahren“ zur Ammoniak-Herstellung). Kompostwürmer hingegen machen aus Bioabfällen ohne Einsatz fossiler Energie und ohne negative Nebeneffekte, völlig kostenlos wertvollen Dünger. Da ist es unverständlich, warum das so wenig genutzt wird. Insbesondere beim privaten, klein strukturierten Gärtnern. Dass aus Biomüll so einfach hochwertiger Bio-Dünger wird, kann sogar in der Stadt genutzt werden. (Wie? – Zum Beispiel so) Wenn mehr Menschen auf synthetische Dünger verzichten und stattdessen auf die Wurmkompostierung zurückgreifen, ist für das Klima und für ihren persönlichen Geldbeutel viel gewonnen.

Das Wurmkompost-Prinzip nutzen wir bei unseren Geco-Gartensystemen. Das ist nicht nur umweltschonend, sondern auch sehr bequem für die Geco-Gärtner: Keine zusätzlichen Ausgaben für Dünger, direktes Recycling des eigenen Bioabfalls und genaues Wissen darüber wie und womit die eigenen Lebensmittel gewachsen sind.

Diese Vorteile möchten wir für mehr Menschen verfügbar machen und deshalb läuft im Moment unsere Crowdfunding-Kampagne.

Düngen

Warum dünge ich überhaupt?

Wie jedes andere Lebewesen auch, braucht die Pflanze Nährstoffe für ihr Wachstum und ihre Entwicklung. Diese Nährstoffe bekommt sie überdie Wurzeln aus dem Boden. Jede Pflanzenart braucht einen individuellen „Nährstoff-Cocktail“, um sich ideal zu entwickeln. In der Natur ist es so: Wenn der Boden an einem Ort für die Pflanze nicht passt, ist sie nicht konkurrenzfähig und muss das Feld anderen Pflanzen überlassen.
Im Garten funktioniert das genauso. Nur dass der Gärtner eben nicht die Pflanzen an den Boden anpassen will, sondern den Boden an die Pflanzen, mit denen er gerne gärtnert. Eine wichtige Komponete davon ist richtig zu düngen.

Unsere heutigen Gemüse- und Obstpflanzen sind darauf angelegt, große, schöne und gleichmäßige Früchte, Knollen oder andere Ertragsorgane zu bilden. Um das zu schaffen, brauchen die Pflanzen Nährstoffe in großen Mengen. Die sind üblicherweise in der normalen Gartenerde nicht vorhanden. Man sollte also düngen – die Nährstoff-Depots im Boden so auffüllen, dass er ideal zu der Pflanze passt, die gerade dort wachsen soll. Dann kann man eine gute Ernte einheimsen.

Im Geco-Gartensystem nutzen wir ein ausgeklügeltes Verfahren, um die Pflanzen mit allem zu versorgen, was sie für gesundes Wachstum brauchen. Im integrierten Wurmkompost werden die eigenen Bioabfälle wieder zu Nährstoffen für die Pflanzen. Kompostwümer scheiden die sog. Wurmlosung aus. Diese enthält neben allen essentiellen Pflanzennährstoffen auch günstige Bodenmikroorganismen, die die Pflanzenverfügbarkeit der Nährstoffe steigert und natürliche Pflanzenwachstumhormone enthält: Düngen nach dem Vorbild der Natur!

Wie das genau funktioniert können Sie sich hier anschauen!

KATANA-Projekt: Geco-Gardens eines der besten StartUps im Agrarbereich in der EU!

Das EU-geförderte Business Accelerator – Projekt KATANA sucht nach vielversprechenden Innovationen und zukunftsfähigen Business-Modellen im Agrarbereich. Ziel ist die Unterstützung der Firmenentwicklung von der Idee, über den Businessplan bis zu hin zur Markteinführung.

Im Frühjahr wurden die 100 besten europäischen StartUps durch ein ‚peer-2-peer‘ Auswahlverfahren ausgewählt. Bei insgesamt 506 Bewerbungen belegte Geco-Gardens den 2. Platz !!

Die letzten Monate hatten wir Zugang zu online Webinars, Coachings von erfahrenen Unternehmen und Training-Camps zu allen Themen rund um die Gründung und Etablierung von Unternehmen.

Ab Oktober geht es in die entscheidene Runde

Mittels Crowdfunding-Kampagne auf einer eigens dafür etablierten Plattform wird das Marktpotential evaluiert und wichtiges Feedback direkt von den Kunden gesammelt.

Unser Ziel ist es mit dem Erlös der Crowdfunding-Kampagne die Geco-Gartensysteme weiterzuentwickeln:

  • Einbau von Sensor- und Steuerungstechnik um die Automatisierung bedarfgerecheter und so ressouruceneffizienter zu machen – kurzum: Gemüse, Obst und Kräuter werden noch besser wachsen.
  • Entwicklung einer interaktiven App fürs Smartphone: Bewässerung und Düngung werden von überall aus steuerbar (bspw. vom Büro oder Urlaub) und alle Infos rund ums Gärtnern von der Aussaat bis zur Ernte an die Hand gegeben. So wird das biologische Gärtnern so einfach wie das Spielen von ‚FarmVille‘ – allerdings mit echter, schmackhafter Ernte!

Dafür kooperieren wir mit den erfahrenen Unternehmern im Hard- und Softwarebereich von Farmee aus Stuttgart. Zusammen gestalten wir die Städte der Zukunft grün, lebenswert und zukunftsfähig!

Dafür brauchen wir Deine Unterstützung – KATANA fördert die 10 erfolgreichsten Crowdfunding-Kampagnen zusätzlich mit jeweils 100.000 € .

Eine großartige Chance – hilf uns diese zu nutzen und unterstütze unsere Kampagne:

(Laufzeit: 09.10.2017 bis 31.12.2017)

Neben der Vorbestellung von Geco-Gartensystemen mit Sensorik und App bieten wir viele Produkte sowie Informationen für Anfänger und Fortgeschrittene um Dich zum „Stadtgärtner“ zu machen.

Mit Geco-Gardens einfach überall ökologisch gärtnern

Praktikum im Bereich Online Marketing (m/w)

Geco-Gardens-LogoGeco-Gardens plant und baut vertikale, automatisierte Kleingartensysteme für die ökologische Eigenproduktion von Gemüse, Obst, Früchten und Kräutern vor der eigenen Türe mitten in der Stadt. Unser Ziel: Einfach überall ökologisch gärtnern. Um weiter zu wachsen, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung im Bereich Online Marketing.

Deine Aufgabenschwerpunkte

  • Erstellung und Kreation von redaktionellem Content für alle bespielten Kanäle
  • Unterstützung bei der Erstellung und Umsetzung von Marketingstrategien
  • Unterstützung bei der Kundenakquise

Dein Profil – kommunikativ und motiviert

  • Du hast Lust darauf, etwas zu bewegen und besitzt eine hohe Online-Affinität
  • Du arbeitest selbstständig, zuverlässig und zielgerichtet
  • Du hast eine hohe Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Teamfähigkeit

Dein Benefit

  • Die Arbeit in einem spannenden Start-Up, das vielfältige Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet
  • Attraktive Möglichkeiten dein Netzwerk auszubauen und eine steile Lernkurve
  • Verantwortung und die Möglichkeit viel beizutragen

So kannst du dich bewerben:

Ein aufwändiges Anschreiben ist nicht notwendig, schick doch einfach deinen Lebenslauf an info@geco-gardens.de

Geco-Gardens zum Bundesparteitag der Grünen eingeladen

„Bei den Planungen für die Stadt der Zukunft muss aber auch grün eine Rolle spielen“ (gruene-bundestag.de)

Das ökologische Anbauprinzip der Geco-Gartensysteme stieß auf großen Anklang bei den Abgeordneten – während der Ausstellung beim Parteitag vom 16.-18.06.2017 in Berlin.

 

 

 

 

 

 

Neben vielen interessanten Gesprächen mit Abgeordneten aus ganz Deutschland, zeigte sich auch die Stuttgarter Bundestagskandidatin Dr. Anna Christmann begeistert von Geco-Gardens (-> Facebook).

 

 

 

Während des Pitches von Bastian kam Cem Özedmir dazu. Er fragte nach der Funktionsweise der Gartensysteme und nach den Nutzpflanzen die darin angebaut werden können.  Abschließend wünschte er „viel Erfolg mit diesem tollen Konzept!“

„Gartenlust im Südwesten“ – SWR-Reportage mit Grünfisch e.V. und Geco-Gardens

In der Reportage „Gartenlust im Südwesten – Wo das Glück wächst“ des SWR-Fernsehn wird u.a.

  • der Aufbau und Betrieb der Grünfisch Aquaponik-Anlage in Stuttgart über zwei Jahre dokumentiert und
  • der Protoyp des Geco-Gartensystems in Bastians Garten vorgestellt.

Die Beiträge sind über die Reportage verteilt und können in der SWR-Mediathek noch bis Juni 2018 angeschaut werden.